"Sprache entstand, um arterhaltende soziale Bindungen herzustellen. Sie diente dazu, soziale Intelligenz zu fördern und die Überlebensmöglichkeiten der Spezies Mensch zu verbessern".
Gerda Weiler in: Der aufrechte Gang der Menschenfrau, 1994
Gerda-Weiler-Stiftung e.V. für feministische Frauenforschung

Rundbrief Nr 01/2012
des Fördervereins Gerda-Weiler-Stiftung e.V., 53894 Mechernich

 


"Wir teilen mit unserer Schwester, der Erde, den verzweifelten Schmerz über den phallokratischen Angriff und die Vergiftung. Er trifft uns genau wie sie, wir zittern mit ihr."
Mary Daly in „Gyn/Ökologie“, 5. erw. Auflage 1991

 

Dienstag, den 21. Februar 2012 (Veilchendienstag/Fastnacht bei Schwarzmond)


Guten Tag und Holla - Hallo,
liebe Mitfrauen, Förderinnen und Förderer sowie Sympathieträgerinnen,
ein herzliches Willkommen zum 1. Informationsbrief im Jahr 2012



Was Sie/ihr in diesem Brief vorfinden/vorfindet:

 

» 1. Kleiner Rückblick auf unsere Tagung „Bleibe unerschrocken“ im Oktober in Göttingen mit Nachwahl

» 2. Der Erde eine Stimme geben
vier Forschungsarbeiten gefördert von der Gerda-Weiler- Stiftung dank eurer/Ihrer Spenden. (Eine Bitte im Violett der Krokusse)

» 3. Sprühende Vielfalt unserer Förderung im Jahr 2011
Umfrage: Welche Förderung hat euch/Sie am meisten angesprochen/erfreut?
Außerdem: Ein großes Dankeschön an die scheidende Schatzmeisterin.

» 4. Kleines Gender ABC – Handreichungen für den Schulalltag aus Basel-Land
Eine Empfehlung der Mitautorin Ulrike Pittner, Schweiz.

» 5. Unterwegs mit Frau Holle
Sagenhafte & urgeschichtliche Wanderseminare mit Frauen in Bewegung und AMALIA

» 6. Neugeboren - Nut, Zeitschrift Nr. 17/2011 von MatriAVal zur Wintersonnenwende
gewidmet den Hebammen einer mütterlichen Welt

» 7. Schamaninnen, Hausfrauen und andere merkwürdige Wesenheiten

Hinweise auf Führungen, Ausstellungen und Seminare in Wiesbaden (Frauenmuseum) in Brühl, Köln, Zülpich, Zürich und Wien

» 8. Was vor uns liegt

a. Göttinnen – Konferenz in Wien vom 26. – 28. Mai 2012
b. 6. Internationaler Labyrinthkongress vom 2. – 5. August 2012 in Hofkirchen im Mühlkreis/Österreich

» 9. Wir sind ein Kreis

Die schönsten Rituallieder in deutscher Sprache in Noten gesetzt

» 10. Semantisches und episodisches Gedächtnis

Forscherinnen in Marburg entdeckten, dass Männer und Frauen ihr Wissen unterschiedlich speichern.

„Weisheit ist eine Erkenntnisform, die noch unentdeckt jenseits der ausgetretenen Heerstraßen der Vernunft auf uns wartet und in uns befreit werden möchte. Unsere Kapazität, als intelligente Wesen auf der Erde zu sein, hat sich längst noch nicht erschöpft."
Annegret Stopczyk-Pfundstein in „Sophias Leib“ – Der Körper als Quelle der Weisheit, Hamburg 2003


Zu 1. Kleiner Rückblick auf unsere Tagung „Bleibe unerschrocken“ im Oktober in Göttingen mit Nachwahl

a. Die Tagung war spannend und anregend, dem Werk und Einfluss von Gerda Weiler angemessen. Es liegen noch nicht alle Vorträge für einen Reader vor. Dennoch bitte euch/Sie, mir euer Interesse daran mitzuteilen. Tel. oder Mail. Adrian Weilers Vortrag „Die Lebensaufgaben angreifen“, über Gerda Weilers Erwartungen an Männer, wurde in der Zeitschrift für matriarchale Werte Nr. 17/2011 von MatriaVal abgedruckt. Siehe auch unter Punkt 6.

 

b. Nachwahl: Für die Position der Schatzmeisterin war eine Nachwahl notwendig. Zu unserer Erleichterung stellt sich Ursula Breitbach zur Verfügung und wurde gewählt. Danke.

Zu 2. Der Erde eine Stimme geben
vier Forschungsarbeiten, gefördert von der Gerda-Weiler- Stiftung dank eurer/Ihrer Spenden. (Eine Bitte im Violett der Krokusse)

Plakat Ich habe gedacht, ich bleibe auf der Straße

a. „Ich habe gedacht, ich bleibe auf der Straße“

Ehemalige Bewohnerinnen des interkulturellen Frauenhauses erzählen mutig und Mut machend ihre Geschichten. Ein Dokumentarfilm von Anne Frisius, Berlin 2011. Nur für Schulungszwecke und Arbeit mit den Behörden gedacht. Nicht privat erhältlich. Die interkulturelle Initiative stützt ein Frauenhaus, Wohnprojekt und eine Beratungsstelle.

wirtschaftliche Macht

b. Gender Mainstreaming in der EU – Wirtschaftlicher Mehrwert oder soziale Gerechtigkeit?

Eine Masterarbeit von Marina Tomic, Wien, ausgezeichnet mit dem Dr. Maria Schau-Mayer-Preis. Eine kritische Auseinandersetzung inwieweit Gleichstellungsaspekte mit den Mitteln von Gender Mainstreaming verwirklicht werden können. Wiesbaden 2011, 29,95€

symbolische Mutter

c. AUDRE LORDE – DIE BERLINER JAHRE – 1984 bis 1992

Ein Doku-Film von Dagmar Schultz mit Originalaufnahmen und Erinnerungen von (afro-) deutschen Freundinnen und Freunden in der Berliner Zeit an die preisgekrönte afro-amerikanische lesbische Dichterin und Mutter. Dieser Film lief auch auf der Berlinale 2012. Die DVD ist bald erhältlich. Mehr Informationen unter www.audrelorde-theberlinyears.com Unsere Stiftung unterstützte die Übersetzung für deutsche Untertitel.

Cover Der Erde eine Stimme geben

d. Der Erde eine Stimme geben – eine alte Beziehung neu wagen

von Amei Helm mit Musik CD. Neuauflage 2012 im Labyrinthverlag Hildesheim. Lieder, Tänze, Bilder und Geschichten von der Liebe zur Erde. Buch incl. CD 29,80€, nur CD 18€.

 

„Wenn ich mich auf das Lied der Erde einlasse, wenn ich mich mit den Wesen, Elementen und Gesetzen der Natur beschäftige, ihnen meine Aufmerksamkeit schenke, gebe ich gleichzeitig der Natur in mir mehr Raum. Wenn ich meiner eigenen Natur mehr Raum in meinem Herzen, in meinem Leben zugestehe, habe ich Zugang zu tieferen Heilquellen in meinem Inneren“.


e. Danke für eure/Ihre Spenden und Beiträge.

Nur dadurch konnten wir auch im Jahr 2011 Frauenforschung und Frauenprojekte mit rund 20.000€ fördern! Wir freuen uns über jede Zuwendung, auch für Portokosten.

Anbei unsere Bitte im Violett der Krokusse
Frauenforschung – Spenden oder Förderbeitrag. Unsere Stiftung lebt vom Engagement vieler Frauen und Männer, die fast alle keine Reichtümer besitzen. Wir freuen uns über jede Spende und hoffen, dass sich möglichst viele der 893 Personen in unserem Verteiler angesprochen fühlen, auch die geförderten Frauen. Bei Überweisungen auf das Konto des Fördervereins Gerda-Weiler-Stiftung außerhalb Deutschlands benötigen Sie den IBAN (Int. Bank Account Number) der SPARKASSE ULM. Legen Sie dann bitte diese Nummer Ihrer Bank vor.IBAN: DE 70 6305 0000 00036454 24 Swift – Bic.: SOLADE S1ULM

Hier Kontonummer und Bankleitzahl: 3 645 424 ; BLZ 630 500 00, Förderverein Gerda-Weiler-Stiftung e.V.
Bitte Namen und Ort nicht vergessen.

Zu 3: Sprühende Vielfalt unserer Förderung im Jahr 2011

Umfrage: Welche Förderung hat euch/Sie am meisten angesprochen/erfreut? Den größten Teil der geförderten Werke findet ihr/finden Sie in den drei Rundbriefen aus 2011 und auf unserer Webseite unter Arbeit der Stiftung, www.gerda-weiler-stiftung.de. Das Ergebnis steht im nächsten Rundbrief.

 

Ein großes Dankeschön an die scheidende Schatzmeisterin Monika Piper. Wir danken ihr sehr für ihre Umsicht und ihren Durchhaltewillen und schätzen uns glücklich, dass sie trotz anderweitiger Belastungen so lange für den Förderverein und die Stiftung mitgewirkt hat.

                                                     

Zu 4: Kleines Gender ABC
Eine Empfehlung der Mitautorin Ulrike Pittner während der Tagung in Göttingen. Von A – Z erhalten wir Anregungen, mit Mädchen und Jungen, und somit auch mit Frauen und Männern, in der Sprache, in der Wissensvermittlung, sowie Umgang miteinander er eine Kostprobe zum Buchstaben P wie Patriarchat: „Das schleckt keine Geiss weg: Wir leben im Patriarchat, das jeden Bereich unseres Zusammenlebens bestimmt. So sehr, dass wir uns kaum vorstellen können, wie es auch anders sein könnte. Im Matriarchat zum Beispiel. Es ist nicht einfach die Umkehrung des Patriarchats. Wie spannend diese Gesellschaftsform heute in matriarchalen Strukturen leben (u.a. von Uschi Madeisky; meine Anmerkung). Diese zeichnen sich durch einen anderen Umgang mit Macht aus. Macht im Matriarchat bedeutet, Leben zu erhalten. Wenn es den Einzelnen gut geht, geht es der ganzen Gemeinschaft gut. Nach diesem Grundsatz werden Entscheide über Land oder Geld gefällt, wird ein Konsens gefunden, werden Töchter und Söhne ausgebildet. Neugierig? Wagen Sie sich mit Ihrer Klasse an dieses Thema – anregende Diskussionen sind garantiert“. Wenn ihr/Sie nun neugierig geworden seid/sind, empfehle ich den www.gleichstellungskommission-bl.ch.


Zu 5. Unterwegs mit Frau Holle – Sagenhafte & urgeschichtliche Wanderseminare mit Frauen in Bewegung und AMALIA
a. Das keltische Bern – Frühgeschichte, Altstadt, Ur-Bern, Aareschlaufe, Tempelanlagen und das Dreihügelsystem mit Kurt Derungs, www.amalia.ch, am Samstag, den 31. März. Kosten pro Person: CHF 165.- Tel.: (+41) 0326533140


b. Unterwegs mit Frau Holle – Speziell für Frauen – am Samstag, den 28. April von 10 – 18 Uhr mit Regina Golke, www.reginagolke.de, Tel.:0711/7977421. €38/29.- Anmeldung über die VHS Bad Boll, Tel.: 07164/808-23.

 

Zu 6. Neugeboren - Nut, zur Wintersonnenwende
gewidmet den Hebammen einer mütterlichen Welt Mit 17 Beiträgen zum Geborenwerden, zur Geburt, zur Neugeburt. In einem Beitrag fordern Hebammen *Einen würdevollen Start ins Leben *Ein bedingungsloses „JA“ zur normalen Geburt *Die Wahlfreiheit des Geburtsorts *Bessere Arbeitsbedingungen und *Hebammenhilfe für alle Frauen. Weitere Infos: www.hebammenverband.de
Diese Zeitschrift ist zu beziehen bei matriaval@schwerins.de, €7,00. Von uns gefördert

 

Zu 7. Schamaninnen, Hausfrauen und andere merkwürdige Wesenheiten

Hinweise auf Führungen, Ausstellungen und Seminare in Bonn und Wiesbaden (Frauenmuseen) in Brühl, Köln, Zülpich, Zürich und Wien

 

a. Heilen, Pflegen und Verwalten

Frauen im Medizinwesen gestern und heute. Von weisen Frauen, Heiligen und Hebammenschülerinnen und noch mehr erfahren Sie bei der Führung mit dem Kölner Frauengeschichtsverein am 19. Mai. Kosten €8. Nur für Frauen. Infos: 0221/24 82 65, www.frauengeschichtsverein.de

 

b. Schamaninnen, Hausfrauen und andere merkwürdige Wesenheiten

mit Cambra Skadé zur Ausstellungseröffnung am So. 18. März um 12 Uhr im Frauenmuseum Wiesbaden. Begrüßung Kim Engels. Tel.: 0611/308 17 63 Mi, Do 10 -17 h, Sa,So 12-17 Uhr. Wörthstraße 5, www.frauenmuseum-wiesbaden.de

 

c.“ Labyrinth, Bild unserer Erde, Spiegel der Menschen, die auf ihr und mit ihr sich wandeln“

Ausstellung bis zum 23. April im Helmhaus Zürich, 2. Stock. Eine Installation von Agnes Barmettler aus Saatgut, den Grundnahrungsmitteln der Erde: Hirse, Mais, Linsen, Getreide, Erbsen, Bohnen und mehr, fast alles gefunden aus den Läden rund ums Labyrinth Zürich. T. 055 246 11 10, www.labyrinthplatz.ch; www.zeughaushof.ch

 

d. Wut und Weiblichkeit

Niki de Saint Phalle im Max Ernst Museum Brühl bis zum 3. Juni. Eine retrospektive Schau ihres fast 50 Jahre umfassenden Werks.

 

„Ich umarmte die Kunst als meine Erlösung und Notwendigkeit“.

(Niki de Saint Phalle).

 

Geöffnet Di-So 11-18 Uhr. Infos: www.maxernstmuseum.de Tel.: 02234/9921-555

 

e. Stimme und Geschlecht – Schreien – Sprechen – Schweigen.

Stimmlichkeit und Weiblichkeit bei Valie Export, Elfriede Jelinek, Olga Neuwirth. Vortrag von Jenny Schrödl am 20. März, 19 Uhr, Uni Wien, Hofburg, Institut für Theaterwissenschaft, Schreyvogelsaal.

 

f. Sexistische Anspielungen und Anmache in Beruf und Öffentlichkeit

Mechanismen und Handlungsstrategien. Seminar vom 15. – 17. Juni im Frauenbildungshaus Zülpich. Ausführliche Infos: Tel.: 02252 – 6577 und www.frauenbildungshaus-zuelpich.de.

 

Zu 8. Was vor uns liegt

a. Göttinnen – Konferenz in Wien vom 26. – 28. Mai 2012
Auf den Spuren und Kulturen der Göttin (der Göttinnen), die nachweislich auf dem Boden des heutigen Österreichs verehrt wurden und der Welt wieder offenbar werden sollen. Die Veranstalterinnen, die Frauen des Vereins Willendorferin, schreiben, dass es ihnen bei der Programmgestaltung „Diversität und auch kontroversielle Ansätze sehr wichtig“ sind. ..Damit wollen wir ein breites Spektrum an Initiativen, Impulsen, Gedankenanstöße gewährleisten – als Möglichkeiten, Ideen aufzugreifen und weiter zu spinnen.“ Konferenzkosten: 210€. Weitere Infos unter www.goettinnenkonferenz.at

 

b. 6. Internationaler Labyrinthkongress vom 2. – 5. August 2012

in Hofkirchen im Mühlkreis/Österreich. Der Kongress steht unter dem Motto: Begegnung – Innere Einkehr - Verwandlung. Drei Labyrinthe - Drei Lebensthemen - Ein Weg. Anmeldeschluss ist der 1. Juli 2012. Tagungsgebühr 200 € incl. 2x Abendessen und 2x Mittagessen ohne Getränke, 2x Kaffee sowie 2x Konzerteintritt. Kontaktdaten: +43/664 239 6954, www.labyrinthe-hofkirchen.at; info@labyrinthe-hofkirchen.at

 

9. Wir sind ein Kreis

Die schönsten Rituallieder in deutscher Sprache,

in Noten gesetzt von der Komponistin und Chorleiterin Sylke Zimpel aus Dresden und mit einer ausführlichen theoretischen Einleitung von Donate Pahnke McIntosh, Bremen, Rüsselsheim 2011, 24€.
Kontaktdaten: www.selene-institut.de; www.sylkezimpel.de und www.femmes-vocales.de


Text 23: Alte Mutter (Erde)

„Alte Mutter, ich höre dein Rufen/Alte Mutter, ich höre dein’Ton; Alte Mutter, ich hör dein Lachen/ Alte Mutter, ich fühl dein’ Schmerz“.

(Nordamerika, dtsch. Text Witchcamp.


10. Semantisches und episodisches Gedächtnis
Forscherinnen in Marburg entdeckten, dass Männer und Frauen unterschiedlich Wissen speichern. Mädchen haben zwar die besseren Schulabschlüsse, doch bei Tests der Allgemeinbildung und bei Quizsendungen schneiden Frauen meist schlechter als Männer ab. Marburger Psychologinnen fanden heraus, dass ihre Geschlechtsgenossinnen mehr wissen, als sie bei trockenen Wissensabfragen zeigen und woran das höchstwahrscheinlich liegt. Dabei spielt eine große Rolle, wie Informationen im Gedächtnis gespeichert werden. Während Männer einfach nur Fakten speichern (semantisches Gedächtnis), verbinden Frauen das gespeicherte Wissen oft mit weiteren Details (episodisches Gedächtnis). Nur, warum das so ist, wozu es hilfreich ist, das blieb noch ein Rätsel. Eines wurde klar: Mit Intelligenzunterschieden hat es nichts zu tun. (Von mir gefunden und zusammengestellt aus „bild der wissenschaft“, Heft 1/2012).

 

Bitten: Ich freue mich über Infos zu interessanten Veranstaltungen und Wissenswertes von euch/Ihnen. Per Mail gudno(at)web.de, als Brief oder Anruf.

1. Aktueller Hinweis von Dr. Maria Xagorari-Gleißner auf ihre Sonderausstellung „KORE“ zum Thema „Mädchen in der Antike“ in der Antikensammlung der Universität Erlangen (Kochstr. 4) (s. auch: www.klassischearchaeologie.phil.uni-erlangen.de) Der Titel der Ausstellung heißt „Kore-Mädchen. Kore-junge Frau“ und hat als Inhalt das Leben und den Stellenwert des weiblichen Nachwuchses in der antiken griechischen Gesellschaft. Die Ergebnisse der Gender-Studies der zwei letzten Jahrzehnte werden zum ersten Mal in Deutschland präsentiert. Dabei wird deutlich, wie hoch geschätzt die Töchter von Aristokraten und Bürgern in der antiken patriarchalischen Gesellschaft waren. In der Öffentlichkeit waren sie die Tonangebenden im sakralen Bereich (Ahnenkult, Götterkult, Totenkult) und sie sorgten damit für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Dazu ihr ein Begleitheft mit dem Titel „Kore. Das Mädchen in der antiken griechischen Gesellschaft und Kunst“. Die Sonderausstellung geht bis zum 31. Juli. Freier Eintritt.

Herzliche, leicht frühlingshafte Grüße aus dem Land der Matronen

Gudrun Nositschka


Frühlingsblumen auf einer Wiese