"Sprache entstand, um arterhaltende soziale Bindungen herzustellen. Sie diente dazu, soziale Intelligenz zu fördern und die Überlebensmöglichkeiten der Spezies Mensch zu verbessern".
Gerda Weiler in: Der aufrechte Gang der Menschenfrau, 1994
Gerda-Weiler-Stiftung e.V. für feministische Frauenforschung

Rundbrief Nr. 02/Juli 2015
des Fördervereins Gerda-Weiler-Stiftung e.V., 53894 Mechernich

Gudrun Nositschka, Vorsitzende, Email: gudno(at)web.de, Tel.: 02256/7286

„Wo Frauen frei sind, sind alle Menschen frei!“
Aus: ALMA MATER, Basiskurs Matriarchatskunde,
zitiert von Li Shalima, Ursymbol Labyrinth TÁ PU ÀT, 2015


Dienstag, den 7. Juli 2015 (nach der großen Hitze)

Guten Tag und Holla - Hallo,
liebe Mitfrauen, Förderinnen und Förderer sowie Sympathieträgerinnen,
ein herzliches Willkommen zum 2. Informationsbrief im Jahr 2015

Was Sie/ihr in diesem Brief vorfinden/vorfindet:

  1. Herzliche Einladung zu unserer Tagung vom 25. -27. Sept. in Bonn.
    „Die Erbsündenlehre und ihre gesellschaftlichen Folgen“ sowie Jahres- und
    Wahlversammlung am Sonntag. Siehe Programm und Einlage (nur im Postverteiler)
  2. Die Amazone - Drei Forschungsarbeiten, gefördert von der Gerda- Weiler- Stiftung dank eurer/Ihrer Spenden. Unsere Bitte um Spenden im Schattengrün des Sommers
    Unsere Bitte um Spenden im Schattengrün des Sommers

  3. Friedenskämpferin & Kriegshelferin – Ich, am Gipfel - Geritzte Höhlen -
    Ausstellungen, Frauenreise in Bonn, Hittisau/Austria, Wetzlar, Hamburg, Île de France.
  4. MATHILDE - MUTTERLANDBRIEFE

„Und mir wurde klar, dass eine ganze Reihe von Individuen hart daran gearbeitet haben und es auch heute noch tun, damit es so aussieht, als sei das Patriarchat ein Naturgesetz, so alt wie die Zeit“. Carol Lee Flinders, *1943, US – Autorin. Zitiert von Irene Fleiss in „Als alle Menschen Schwestern waren“, Bd. 1 Leben in matriarchalen Gesellschaften, 2006

 

Zu 1. Herzliche Einladung zu unserer Tagung 2015 in Bonn.

Tagung vom 25. -27. Sept., Bonn.
„Erbsündenlehre und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen“.  

Ein herzliches Willkommen zur sechsten Tagung der Gerda-Weiler-Stiftung
Nach den Tagungen 2004 in Freiburg, 2006 in Stuttgart und 2008 in Hannover, 2011 in Göttingen
und 2013 in Hamburg laden wir Sie und euch herzlich nach Bonn ein.
Dem feministischen Verlangen nach Erkenntnissen, woran wir sind, was wir begehren und wie gestalten wollen, geben wir Raum und Zeit.
Wir danken den Referentinnen für ihre Zusagen.
Im Namen aller Vorstandsfrauen
Gudrun Nositschka, Vorsitzende

Anmeldung und Fragen: Ab sofort tel. oder per Mail bei mir möglich. S. Briefkopf.

»Vergessen verlängert das Exil (oder: die Heimatlosigkeit), doch das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung.« Christa Mulack

Tagungsablauf Freitag, den 25. September

ab 15.00 Eintreffen im Tagungshotel
18.00 Abendessen – Buffet inkl. Getränke
19.15 Begrüßung durch Gudrun Nositschka
19.30 Dr. Christa Mulack, Schwandorf
Autorin, Theologin
Entwicklung und Bedeutung der »Erbsündelehre«
20.15 Aussprache
20.30 Marin Rullmann, Gelsenkirchen
Autorin, Philosophin
Philosophisches Gedankengut zur »Erbsünde« in der Antike
21.15 Aussprache
21.30 Ursula Breitbach, Mechernich
Kreistanzleiterin und Trauerbegleiterin
Tänze zum Tagesausklang

Tagungsablauf Samstag, den 26. September

08.00 Frühstück
09.15 RA Irmela Amelung, Bonn
Rückblick und Stand des patriarchalen Eherechts
10.00 Aussprache
10.15 Zeit für Kaffee und Kaltgetränke
10.30 Gera Kessler, Köln
Historikerin
Vorannahme von Geschlechterrollen bei Lehre und Funden aus der Ur- und Frühgeschichte
11.15 Aussprache
11.30 Teresa Taddonio
Wissenschaftsjournalistin
Medizinische Entwicklung und Status Quo der Wissenschaft rund um die “Reproduktionsmedizin” und ihre Auswirkungen auf Frauen
12.15 Aussprache
12.30 Mittagessen, Menü inkl. Tafelwasser
14.00 Zeit zum Gedankenaustausch
14.45 Kaffee- und Teepause mit Gebäck
15.30 Gang (oder Fahrt) zum Frauenmuseum Bonn
16.00 Besichtigung der Ausstellung „Frauen in Krieg und Frieden” (s. Rundbrief)
17.00 Minna Cauer, Jo Mihaly und der Erste Weltkrieg
Eine Lesung. Einführung: Irene Franken, Frauengeschichtsverein Köln.
Es lesen: Maria Amman (Schauspielerin) und N.N.
18.00 Zurück zum Tagungshaus
18.30 Abendessen, Buffet inkl. Tee und Tafelwasser
20.00 „Unsichtbar … lenkten die Männer … souverän und unangefochten die Geschicke der Welt. Lautlos versammelte sich der weibliche Traum und begann den Tanz in den Zwischenräumen.” (Ute Schirach, 1990)
Inka Dickhoven, Zülpich, erzählt Märchen

Tagungsablauf Sonntag, den 27. September

08.30 Frühstück
09.30 Jahres- und Wahlversammlung
13.00 Mittagessen Menü inkl. Tafelwasser
Abschied

Weitere Informationen Programm als PDF-Datei


Zu 2. Die Amazone -
Drei Forschungsarbeiten, gefördert von der Gerda-Weiler- Stiftung dank eurer/Ihrer Spenden.

  1. Cover Giulia Ferro Milone - E.T.A.Hoffmanns Späthwerk.E.T.A. Hoffmanns Spätwerk. Queer Readings – Diss. von Giulia Ferro Milone. 199 S., € 32,00, Ergon Verlag, Würzburg 2015 „Unerbittlich und intensiv spiegelt der Roman (Lebensansichten des Katers Murr) die Machtverhältnisse und –verhandlungen einer exklusiv auf Männer zentrierten Welt wider. Dabei zeigt Hoffmann eine tiefe Einsicht in die existentiellen weiblichen Verhältnisse seiner Zeit“. S. 53








  2. Cover Jennifer Villarama. Die Amazone 2015 Die Amazone. Geschlecht und Herrschaft in deutschsprachigen Romanen, Opernlibretti und Sprechdramen – Diss. von Jennifer Villarama. 399 S., € 69,95, Peter Lang Edition Frankfurt 2015. „Frauen, als ‚Evastöchter’ schöpfungsgeschichtlich als zweitrangig und daher schwach, durch den Sündenfall zudem als Untergebene Adams angesehen, wurde allein aus dieser theologischen Sicht die Souveränität in öffentlichen Ämtern abgesprochen“. S. 147 zu Frühneuzeitlichen Debatten über ‚Frauen auf den Thron?’






     
  3. Cover Ursymbol Labyrinth TA PU ATUrsymbol Labyrinth TÁ PU ÀT – Ein philosophisches Bilder-Wandbuch von Li Shalima. 46 S. mit 23 großformatigen farbigen Labyrinthdarstellungen, € 24,80, Christel-Göttert-Verlag 2015, Rüsselsheim. Ein Lesevergnügen und Augenschmaus für Labyrinthbegeisterte und Neugierige.







     

  4. Schattengrün des Sommers 2015

    Unsere Bitte um Spenden im Birkengrün des Frühlings  Die Förderung der Publikation von Forschungsergebnissen, die Unterstützung von vielfältigen feministischen Projekten der Frauen – und Mädchenarbeit beruht überwiegend auf die  Spendenbereitschaft der Personen im Postverteiler. Das finden wir großartig. Bitte weiter so. Frauenforschung – Wir freuen uns über jede Spende und hoffen, dass sich auch Leserinnen und Leser angesprochen fühlen.

    Bei Überweisungen auf das Konto des Fördervereins Gerda-Weiler-Stiftung gilt auch schon der IBAN (Int. Bank Account Number) der SPARKASSE ULM.
    IBAN: DE 70  6305  0000  00036454  24    
    Bic.:  SOLADES1ULM (vom Ausland aus)
    Das geht noch:
    Kontonummer und Bankleitzahl: 3 645 424
    BLZ  630 500 00
    Förderverein Gerda-Weiler-Stiftung e.V. 
    Bitte Namen und Ort nicht vergessen. Danke.

Zu 3. Friedenskämpferin & Kriegshelferin – Ich, am Gipfel - 15. Labyrinthwochen – Neues Wandgemälde – Geritzte Höhlen - Ausstellungen, Führung, Begegnungen

  1. Frauen in Krieg und Frieden – Aktivitäten von Frauen vor, im und nach dem Ersten Weltkrieg, für und gegen den Krieg, u.a. mit Arbeiten von Bertha v. Suttner, Käthe Kollwitz, Clara Immerwahr, Rosa Luxemburg, Rosa Mayreder und Anita Augspurg u.v.m. Ausstellung bis zum 1. Nov. 2015 im Frauenmuseum Bonn, Im Krausfeld 10. Geöffnet Di – Sa. 14 – 18 h, So. 11 – 18 h. www.frauenmuseum.de; T.: 0228/691344
  2. Ich, am Gipfel. Eine Frauenalpin –Geschichte. Die Ausstellung im Frauenmuseum Hittisau spürt Vorurteilen und Anfeindungen nach, zeigt die Selbstermächtigung auf, unter-sucht Differenzen bzgl. deren Beweggründe. Großes Begleitprogramm, auch für Kinder. Bis zum 26. Okt. 2016. Platz 501, Hittisau/Vorarlberg, Tel.: +43(0)5513620930 www.frauenmuseum.at  
  3. Höhlen – Wälder – Zauberzeichen. Frauenreise vom 12. – 19. Sept. 2015 in die Île de France mit Birgit Wehnert und Gera Kessler von FRAUENWEGE und Susann Beltz von WOMEN AND EARTH. Eine archäologisch-schamanische Entdeckungsreise zu den geritzten Höhlen des Pariser Beckens. Nähere Infos auf www.womenandearth.ch Tel.: 0041-(0)61 4129480 oder bei Gera K. Tel.: 0221-977 1267. 

Zu 4. MATHILDE – MUTTERLANDBRIEF 2

  1. MUTTERLANDBRIEFE 2 ist online, wieder mit einer Fülle von matriarchalen Themen. Die Onlinezeitung kann bestellt werden über mutterlandbriefe@web.de Frauen und Männer, die eine Papierversion wünschen (kein Heft), bitte 10€ auf das Kto. MatriaVal e.V. einzahlen, Stichwort: Spende Mutterlandbriefe. IBAN: DE 19500 502010 20036 7170. Einzahlungen vom Ausland mit BIC: HELADEEF 1822

  2. MATHILDE – Das nicht kommerzielle Frauenmagazin aus Darmstadt Heft 137, Juli/August 2015 für  2,80€. Thema: Fremde Welten entdecken (Ganz weit weg oder nah bei uns). www.mathilde-frauenzeitung.de oder Tel.: 06151/53 79 37

 

Hinweis in eigener Sache:
Vorstellung Bücher von Frauen wieder im Dritten Rundbrief 2015


„Die Gen- und Reproduktionsforschung …von patriarchalen Machtphantasien gezeugt, bringt nur den Unsinn männlicher Kopfgeburten hervor“.
Gerda Weiler, 1993

Ich freue mich über und danke für spannende Hinweise, Lob und freundliche Kritiken.
Bitte immer daran denken: Änderung eurer Adressen mitteilen.  

Ich wünsche allen noch angenehme und lustige Sommertage.                             
Herzliche Grüße,

Gudrun Nositschka

Rundbrief Juli 2015 (pdf)

Gudrun Nositschka


Schattengrün des Sommers 2015