"Sprache entstand, um arterhaltende soziale Bindungen herzustellen. Sie diente dazu, soziale Intelligenz zu fördern und die Überlebensmöglichkeiten der Spezies Mensch zu verbessern".
Gerda Weiler in: Der aufrechte Gang der Menschenfrau, 1994
Gerda-Weiler-Stiftung e.V. für feministische Frauenforschung

Rundbrief Nr 02/2013
des Fördervereins Gerda-Weiler-Stiftung e.V., 53894 Mechernich

Gudrun Nositschka, Vorsitzende, Email: gudno(at)web.de, Tel.: 02256/7286

"Die gerechte Verteilung aller Güter zwischen Frauen und Männern auf der ganzen Welt sollte denn auch das Anliegen der Frauen sein, wenn sie Ideen für die Zukunft entwerfen."
(Gerda Weiler, 1994, Der Aufrechte Gang der Menschenfrau, S. 311)

Sonntag, den 14. Juli 2013

Guten Tag und Holla - Hallo,
liebe Mitfrauen, Förderinnen und Förderer sowie Sympathieträgerinnen,
ein herzliches Willkommen zum 2. Informationsbrief im Jahr 2013.

Was Sie/ihr in diesem Brief vorfinden/vorfindet:

» 1. Herzliche Einladung zu unserer Tagung vom 8.-10. November in Hamburg
"CARE - Gerechtigkeit - Liebe - Gutes Leben" / Feministische Ein- und Durchblicke

» 2. Das Lachen der Medusa
- fünf Forschungsarbeiten und mehr gefördert von der Gerda-Weiler- Stiftung dank eurer/Ihrer Spenden. Bitte um Spenden im Früchterot des Sommers.

» 3. Verträgliches Bankenwesen, Spuren der IrokesInnen und Göttinnen aus Alt-Europa - Orte und Zeichen der Kraft.
Führungen, Vorträge und Ausstellungen in Bonn, Berlin, Trier und Wetzlar.

» 4. The language of MA the primal mother - der GODEWEG - Männliche Feminina.
Ein starkes Buch von Annine van de Meer, eine Webseite für besondere (Frauen-)Plätze von Daniela Parr und Haarsträubendes aus unserer noch (Männer-) Sprache von Luise Pusch

» 5. Glückwünsche an: Barbara Sichtermann und Claudia v. Werlhof

» 6. Zum Gedenken: Mascha Blankenburg

"Das Lachen der Medusa als Lachen einer weiblichen Gestalt & ein Lachen, dass sich mit wenigen Flügelschlägen über die patriarchale Mangelökonomie hinwegsetzen kann."
(Aus dem Vorwort der deutschen Ausgabe von Hélène Cixous "Das Lachen der Medusa").

Zu 1. Herzliche Einladung zu unserer Tagung vom 8.-10. November in Hamburg

"CARE - Gerechtigkeit - Liebe - Gutes Leben" / Feministische Ein- und Durchblicke.

Siehe Hinweis auf das Tagungsprogramm. Der Tagungsbeitrag beträgt nach der neuen Kalkulation 10€ mehr als im Ersten Rundbrief angekündigt. Jeder Euro lohnt sich :-)

Zu 2. Das Lachen der Medusa

- fünf Forschungsarbeiten und mehr gefördert von der Gerda-Weiler-Stiftung dank eurer/Ihrer Spenden. Bitte um Spenden im Früchterot des Sommers.

Magische Eifel

a. Das politisierte Geschlecht

Biographische Wege zum Studentinnenprotest von >1968< und zur Neuen Frauenbewegung. Eine Diss. von Morvarid Dehnavi, Bielefeld 2013, 34,90€. Schatz.

Erinnerungstexte

b. „Mein ist die That“

Attentäterinnen in der Literatur. Eine Diss. von Imke Wiebke Heuer, Würzburg 2013, 647 S., 49,80€.

Die Literaturanalyse hat gezeigt, wie die Attentatstexte ihre mörderischen Heldinnen dafür bestrafen, dass die Frauenfiguren die Macht für sich gefordert haben“.

Zyklus Almer Mater

c. Prostitution von Kindern in Guatemala

Mädchen zwischen Arbeit und kommerzieller  sexueller Ausbeutung. Eine Diss. von Dorothea Czarnecki, Baden-Baden 2013, 44,00€.

„Eine Richtigstellung der vorherrschenden Mythen und Vorurteile verhilft dabei, die den Betroffenen zugesprochene Schuld abzulegen und die Stellung von Jugendlichen und Kindern in der Gesellschaft in den Mittelpunkt zu rücken und zu festigen“.

Sonnenkraut

d. Ausgräberinnen, Forscherinnen, Pionierinnen

Ausgewählte Portraits früher Archäologinnen im Kontext ihrer Zeit“. Bd. 10 der FemArcEdition. 18 Beiträge u. lexalisch – biogr. Übersicht Hrsg. Jana Esther Fries und Doris Gutsmiedl-Schümann, Münster 2013, 24,90€.

Matiraval

e. YALA! YALA! Arabische Frauenbewegungen.

Dossier in der Juli/Augustausgabe des Informationszentrums 3. Welt, iz3w, Freiburg, mit 11 Beiträgen, geeignet das Selbstbewusstsein zu stärken und „den Verstand zu entschleiern“. Die Ausgabe 337 kann per Mail info@iz3w.org  oder tel. 0761/740 03 von Mo-Fr. 10 - 16 Uhr für 5,30€ bestellt werden.

Medusa

f. Das Lachen der Medusa

zusammen mit aktuellen Beiträgen von Hélène Cixous sowie Esther Hutfless, Gertrude Postl und Elisabeth Schäfer (Hg.) Wien 2013, 23,60€.

„Frau für Frauen: in der Frau hält sich immer etwas von jener Kraft, die Andere hervorbringt, und von Anderen hervorgebracht wird, von der Kraft der anderen Frau vor allem. In ihr, urformend, wiegend-gebend, sie selbst ihre Mutter und ihr Kind, sie selbst ihre Tochter-Schwester“.  
H. Cixous, S. 46.


g. Unsere Bitte um Spenden zur Stützung der feministischen Frauenforschung

- im Früchterot des Sommers. Unsere Stiftung lebt vom Engagement vieler Frauen und Männer, die fast alle keine Reichtümer besitzen. Wir freuen uns über jede Spende und hoffen, dass sich möglichst viele Leserinnen und Leser angesprochen fühlen.

Bei Überweisungen auf das Konto des Fördervereins Gerda-Weiler-Stiftung außerhalb Deutschlands benötigen Sie den IBAN (Int. Bank Account Number) der SPARKASSE ULM. Bei Überweisungen legen Sie diese Nummer bitte Ihrer Bank vor.

IBAN: DE 70  6305  0000  00036454  24
Swift – Bic.: SOLADE  S1ULM
Hier Kontonummer und Bankleitzahl: 3 645 424 ; BLZ  630 500 00
Förderverein Gerda-Weiler-Stiftung e.V. 
Bitte euren Namen und Ort nicht vergessen. DANKE.

Zu 3: Verträgliches Bankenwesen, Spuren der IrokesInnen und Göttinnen aus Alt-Europa

Führungen, Vorträge und Ausstellungen in  Bonn, Berlin und Wetzlar.


a. Auf den Spuren der IROKESEN (und IROKESINNEN)

noch bis zum 4. August in der Bundeskunsthalle in Bonn, ab 18. Okt. bis 6. Januar 2014 in Berlin, Martin-Gropius-Bau.

„Die gesellschaftliche Stellung ihrer Frauen (warum steht da nicht nur ‚der Frauen’?) gab der Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts wichtige Impulse“.
Aus dem Flyer zur Ausstellung.


b. EVO – Frauen in den Weltreligionen

u.a. mit 80 Künstlerinnen und zahlreichen Vorträgen und Musik sowie Ausstellungen von „Göttinnen aus Alt-Europa“ der Frauenmuseen Bonn und Wiesbaden vom 11. August bis 10. November im Frauenmuseum Bonn, Im Krausfeld 10, 53111 Bonn, Tel.: 0228/ 691344, www.frauenmuseum.de


c. Orte und Zeiten der Kraft

in Trier und auf dem Ferschweiler Plateau mit Ursa Krattiger/ Schweiz am 15. und 16. August (Göttinnen und ihre heiligen Pflanzen). Organisation und Auskunft: Edith Hellenbrand-Neumann, Tel.: 06588/851 (auf AB Telefonnummer angeben)


d. Bankwechsel jetzt!

Vortrag von Agnes Dieckmann, „urgewald“-Mitarbeiterin, am Do., den 29. August im Rahmen der 13. Labyrinthwochen Wetzlar vom 10. August – 1. Sept.

Es gibt Banken, deren Geschäftsmodelle nicht auf Atomenergie, Waffen, Lebensmittelspekulationen und Klimaschädigung fußen, sondern sozial und ökologisch verträglich sind!

Fragen zum Programm bei Sigird Kirdorf, Tel.: 06441/26202, kirdorf-wetzlar@t-online.de


Zu 4: The language of MA the primal mother - der GODEWEG – Männliche Feminina.

Ein starkes Buch von Annine van de Meer, eine Webseite für besondere (Frauen-)Plätze von Daniela Parr und Haarsträubendes aus unserer noch (Männer-) Sprache von Luise Pusch.

Ma Prima Mother

a. The language of MA –

mit zahlreichen, farbigen Abb., sehr informativ. Preis nur 29,95€ plus Versand (ca. 15€) bei  56shum@gmail.com,
Info: www.anninevandermeer.nl

Für Deutschland ist der Versand über Christel Göttert möglich, info@christel-goettert-verlag.de Dadurch weniger Porto.


b. Besondere (Frauen-) Plätze – der GODEWEG.

Eine Tochtergründung von MatriaVal, kundig bereist von Daniela Parr und Doreen Doristochter  
www.godeweg.de
Schön


 

c. Männliche Femina. Aua, tut das weh!

Luise Pusch fragt scharfsinnig: Wieso, weshalb, warum? auf „Laut&Luise“
www.fembio.org

Zu 5. Gratulation und Glückwünsch an: Barbara Sichtermann und Claudia v. Werlhof

Wir gratulieren Barbara Sichtermann, die am 16. März mit der Hedwig-Dohm-Urkunde des Deutschen Journalistinnenbundes geehrt wurde. Sie ist Referentin auf unserer Tagung in Hamburg. Siehe Programm. Claudia von Werlhof wurde im Mai 70 Jahre alt. Herzliche Glückwünsche und weiterhin Frauenpower für anstehende Aufgaben.

zu 6: Zum Gedenken: Elke Mascha Blankenburg  

Am 9. März ist die Musikerin, Dirigentin und Kantorin Mascha Blankenburg im Alter von 69 Jahren gestorben. Sie war eine Pionierin für Frauen in (fast) allen Bereichen der Musik. Für sie alle hat diese große starke Frau die Wege geebnet. Worte aus einem Nachruf in der Juli/ August Ausgabe der MATHILDE. Ich danke ihr.

Ich danke für Hinweise, Anregungen und Ermutigungen und wünsche Ihnen/euch allen eine frohe Sommerzeit und freudige Frauenfeste im August.

Gudrun Nositschka


Herbstlaub

Ausschnitt Kalender 2013 TMLFUN